Aktuelles aus
Eichen
Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung
Die SPD Nidderau, Ortsbezirk Eichen hat an der Jahreshauptversammlung neu
gewählt. Nachdem Gunther Lorenz das Amt des 1. Vorsitzenden kommissarisch
übernommen hatte, hat ihm die SPD jetzt ihr Vertrauen ausgesprochen und ihn
offiziell zum 1. Vorsitzenden gewählt. Weiterhin neu im Vorstand ist der 1.
Kassierer Roland Illing. Der Beisitzer Helmut Leichner wird die wieder gewählten
Beisitzer Rudi Donel, Manfred Menzel und Stefan Habermann unterstützen. Gabriele
Roß wurde als Schriftführerin wieder gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden werden
für je 1 Jahr Oswald Schmitt und Otfried Betz besetzen. Ein besonderes Ereignis
war die Wahl von Oswald Schmitt zum Ehrenvorsitzenden.
Mit dieser Mannschaft wird es sicherlich gelingen, die Aufgaben der SPD vor Ort
Stark verjüngtes Führungsteam
Am vergangenen Freitag (16.03.07) fand die Jahreshauptversammlung des SPD
Ortsbezirks Eichen statt. Bei den Vorstandswahlen hat sich ein eindeutiger
Generationswechsel vollzogen. Neuer 1. Vorsitzender ist Jens Racky, die Position
des 2 Vorsitzenden übernimmt Gunther Lorenz. Verstärkt wird das junge
Führungsduo durch die Beisitzer Daniel Würtele und Stefan Habermann. Aber auf
längjährige Erfahrung wird trotzdem nicht verzichtet: weiterer Beisitzer ist
Oswald Schmitt, der zwar die Führungsrolle zu Gunsten des Generationswechsels
abgegeben hat, aber auf seiner neuer Position die Fülle seiner Erfahrungen mit
einbringen kann. Mit Gabriele Roß wurde die Position der Schriftführerin neu
besetzt. Die JHV danke den bisherigen Vorstandsmitgliedern für die bislang
geleistete Arbeit, besondere Ehrung wurde Oswald Schmitt zuteil: Für sein über
viele Jahre währendes Engagement in der Partei wurde er mit der
Williy-Brandt-Ehrenplakette ausgezeichnet. Er war sichtlich überrascht und zum
ersten Mal fehlten ihm die Worte. Ein vielfaches Ärgernis in den Stadtteilen
Eichen und Erbstadt ist die Nicht-Anbindung durch die Nidderaulinie. Ein Antrag
von Helmut Klöppel soll hier ein Umdenken bewirken, denn die Nidderaulinie ist
nur dann eine echte Nidderaulinie, wenn sie auch die kleineren Stadtteile mit
einbezieht! Endlich ist es uns gelungen, in das Dorferneuerungsprogramm
aufgenommen zu werden. Dies bedeutet eine große Chance für unseren Stadtteil,
die wir Nutzen wollen und werden. Sicher bedeutet es viel zusätzliches
Engagement, wozu wir alle Bürger unseres Ortsteils aufrufen.
Eichen wird in das Landesprogramm zur Dorferneuerung aufgenommen.
Grundsätze und Ziele für die Entwicklung der hessischen Dörfer
Kreisbeigeordneter Kavai: Erfolgreiche Dorferneuerung im Main-Kinzig-Kreis
Eichen wird in das Landesprogramm zur Dorferneuerung
aufgenommen.
Der SPD Ortsbezirk Eichen freut sich über die Entscheidung des Kreises
Im Jahre 1989 wurde von der Stadt Nidderau bereits der erste Antrag zur Aufnahme
in das Dorferneuerungsprogramm gestellt. Bei diesem Programm handelt es sich um
ein Förderprogramm der Landesregierung. In den letzten sechs Jahren investierte
das Land Hessen rund 185 Millionen Euro in die Dorferneuerung. 30 Millionen Euro
davon steuerte die Europäische Union dazu. Zurzeit befinden sich 256 Dörfer im
Programm.
Beim diesjährigen Heringsessen des SPD - Ortsbezirk Eichen am Aschermittwoch
überbrachte der Kreisbeigeordnete André Kavai die erfreuliche Nachricht an die
Eicher Bevölkerung. Nachdem der offizielle Bescheid im Nidderauer Rathaus
eingegangen ist, wird zeitnah eine Bürgerversammlung einberufen werden, bei der
das Programm und die Projekte vorgestellt werden.
Auf der Liste der möglichen Projekte steht unter anderem die Verbesserung des
Umfeldes der Kirche samt Kirchenmauer, Verschönerung des Lindenplatzes, die
Ortsmitte soll so umgestaltet werden, dass dort auch Feste möglich sind, eine
Anbindung an den Vulkanradweg soll gebaut werden und das Umfeld des Bahnhofes
soll auf Vordermann gebracht werden. Ein nur kleiner Auszug aus den möglichen
Vorhaben. Der Arbeitskreis „Unser Dorf soll schöner werden“ welcher sich bereits
2002 zusammensetzte, erarbeitete solche Projekte.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, für Privatleute Fördermittel zu erhalten,
wenn sie damit zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen können.
Der SPD Ortsbezirk Eichen freut sich über die Aufnahme in das
Dorferneuerungsprogramm. Nachdem sich der Arbeitskreis Dorferneuerung
zusammengefunden hat, geht es in die heiße Phase. Mit den ersten Baumaßnahmen
ist wenn alles gut läuft im Jahr 2008 zu rechnen.
Sollten Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Fragen oder Anregungen haben,
wenden Sie sich bitte an uns. Ein solches Projekt ist auf die Ideen und die
Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen.
Grundsätze und Ziele für die Entwicklung der hessischen Dörfer
Erhaltung und
Entwicklung der Dörfer im ländlichen Raum
Die Dörfer in Hessen weisen in ihrer Struktur und in ihren Lebensformen eine
große Vielfalt auf.
Sie weiterzuentwickeln und ihre wirtschaftliche Grundlage und hohe
Lebensqualität zu sichern ist das Ziel des hessischen Dorferneuerungsprogrammes.
Im
Einzelnen geht es darum:
- Den individuellen Charakter des jeweiligen Ortes zu erhalten
- Die Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie die Lebensqualität durch Behebung von
siedlungsstrukturellen Mängeln, vor allem in den alten Ortkernen, zu verbessern,
- Regionaltypische Bausubstanz zu erhalten und erforderlichenfalls einer neuen
sinnvollen Nutzung zuzuführen
- Einrichtungen für den Gemeinbedarf und für Dienstleistungen im öffentlichen
und privaten Bereich zu erhalten, zu verbessern oder neu zu schaffen,
- Die innerörtlichen Straßen und Wege so zu gestalten, dass das Ortsbild
gewahrt, das Wohnumfeld verbessert und die Nutzungsvielfalt gewährleistet
werden,
- Die landwirtschaftlichen, handwerklichen und kleingewerblichen
Betriebsbedingungen zu verbessern,
- In der Siedlungsentwicklung ökologische Zusammenhänge zu wahren und das Dorf
unter Berücksichtigung von Natur und Landschaft in seine Umgebung einzubinden,
- In einem begrenzten Förderzeitraum Impulse für wirtschaftliche und kulturelle
Eigeninitiativen auf Ortebene auszulösen.
Dorfentwicklung - gemeinsam die Zukunft des Dorfes entwickeln
Im Mittelpunkt stehen in diesem Prozess die Bewohnerinnen und Bewohner des
Dorfes.
Sie sind aufgerufen, gemeinsam Ideen und
Konzepte
zu entwickeln, Defizite zu benennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Hierzu erhalten Sie professionelle Unterstützung von Moderatoren und Planern.
Die Dorfentwicklung ist also keine von außen und von Fachleuten allein
erarbeitete Planung.
Sie beruht vielmehr auf der aktiven Mitarbeit - nicht nur Beteiligung! - der
Bewohnerinnen und Bewohner.
Dorfentwicklung kann nur erfolgreich sein, wenn die Dorfbevölkerung mitwirkt und
aktiv mitgestaltet.
Sie sind die Experten vor Ort!
Erarbeitung eines Dorf-Entwicklungs-Konzeptes
Jeder Ort hat seine eigenen Problemfelder und seine eigenen Lösungsansätze.
Deshalb muss zu Beginn der Dorfentwicklung in Ihrem Ort ein
Dorf-Entwicklungs-Konzept
erarbeitet werden.
Ideen und Vorschläge für den eigenen Ort werden hier zusammengetragen,
abgestimmt und Projektverantwortliche benannt.
Wie das Verfahren der Dorfentwicklung konkret abläuft und wie das
Dorf-Entwicklungs-Konzept entsteht, wird in dieser Broschüre erläutert.
Daneben werden auch
Förderungsgrundsätze
dargestellt.
Beispiele für Handlungsfelder sind:
- Kultur, Freizeit, Soziales,
- Infrastruktur und Verkehr,
- Siedlungsstruktur und Dorfbild,
- Handel, Handwerk, Dienstleistung,
- oder Landwirtschaft und Landschaftspflege.
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Kernsätze zur Dorfentwicklung:
- Chancen nutzen und Problem lösen
- Erneuerung zu einer breiten Bewegung machen
- Nach einem Konzept handeln: Das Dorf-Entwicklungs-Konzept
- Wirtschaftliche Stabilisierung für Handwerk und Gewerbe
- Den regionalen Zusammenhang sehen
Quelle:
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kreisbeigeordneter
Kavai: Erfolgreiche Dorferneuerung im Main-Kinzig-Kreis
20.Februar.
- Das Hessische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft
und Forsten hat für den Main-Kinzig-Kreis zwei Bewerbungen für die
Dorferneuerung anerkannt.
Förderschwerpunkte für die kommenden Jahre
sind die Orte Nidderau-Eichen und Steinau-Marborn, informiert
Kreisbeigeordneter André Kavai.
Damit startet jetzt das eigentliche Verfahren mit der so genannten
Konzeptentwicklungsphase, einem moderierten Prozess, in dessen Verlauf
Bürger, Gemeinde, Fachbüro und Dorferneuerungsbehörde des Kreises gemeinsam die
wichtigsten kommunalen Handlungsfelder abstecken.
Daraus wird das örtliche Aktionsprogramm mit präzise beschriebenen Projekten
entwickelt. Sobald die Finanzierung mit dem Land abgestimmt
sei, können die Vorhaben in Angriff genommen werden, beschreibt Kavai das
weitere Procedere.
Spätestens mit Abschluss der Konzeptentwicklung gründet sich ein Arbeitskreis
Dorferneuerung, der die bürgerschaftlichen Interessen vertritt und
Gemeinde und Fachbehörde bei den jeweiligen Projekten zuarbeitet. Manche dieser
Arbeitskreise haben weit über die Laufzeit der Dorferneuerung
hinaus Bestand. Im Mittelpunkt stehen jeweils Erhaltung und Stärkung des
individuellen Dorfcharakters unter besonderer Berücksichtigung des
historischen Ortskerns.
In den vergangenen Jahren haben engagierte Menschen im Kreis eine Vielzahl von
Maßnahmen auf den Weg gebracht oder abgeschlossen,
berichtet Kavai und nennt einige Beispiele. In Nidderau-Erbstadt wurde der Anbau
an der Mehrzweckhalle eingeweiht und die Freifläche in diesem
Bereich neu gestaltet. In Biebergemünd-Kassel begann Sanierung und Umbau des
alten Rathauses und der Eingangsbereich des
Seniorenzentrums wird dorfgerecht neu gestaltet.
Der Wächtersbacher Stadtteil Wittgenborn verfügt jetzt über ein Töpfermuseum und
in Freigericht-Neuses führte die Dorferneuerung zu einem Um-
und Anbau der Schulturnhalle in ein multifunktionales Zentrum für die
Aktivitäten der örtlichen Vereine und Verbände. Auch konnte die Renovierung
der alten Kapelle mit abgeschlossen werden. Seit der Einweihung wird das
Schmuckstück rege genutzt.
In Schöneck-Oberdorfelden ist mit der Sanierung und dem Umbau des alten
Rathauses ein Bürgerhaus in der Dorfmitte entstanden. In
Bruchköbel-Butterstadt wurde die von einem bekannten Steinmetz rekonstruierte
Jupitersäule als Zeugnis der Römerzeit auf dem Dorfplatz
aufgestellt. Ein Abschnitt des Rodenbachtals bereichert als innerörtlicher
Naturraum den Ortsteil Oberrodenbach.
Für Jossgrund-Burgjoß ermöglicht die Dorferneuerung eine Machbarkeitsstudie, die
zur Entscheidungsfindung für eine zukünftige
Wärmeversorgung des Dorfes durch eine zentrale Holzhackschnitzelheizung
beitragen kann.
Die Palette der förderfähigen Maßnahmen reicht von
Projekten aus den Bereichen Bauen und Dorfbild über Verkehr, Ökologie und
Umwelt, Grünordnung bis hin zu sozialen und kulturellen Ansätzen,
erläutert Kavai.
Der Zuschuss liegt für den Main-Kinzig-Kreis zwischen 65 und 75 Prozent der
förderfähigen Kosten. Bei privaten Projekten ist mit einem Zuschuss
von 30 Prozent bis maximal 20.000 Euro zu rechnen. Wir können mit bis zu 1,2
Millionen Euro Fördermitteln im Jahr rechnen, sagt Kavai. Das
bedeutet Gesamtinvestitionen von drei bis vier Millionen Euro.
Grundsätzlich sind nicht nur Firmenleistungen förderfähig, sondern bei
Eigeninitiative auch der reine Materialeinkauf. Hessenweit sind derzeit rund
250 Dörfer im Erneuerungsprogramm, 15 davon im Main-Kinzig-Kreis.
Ansprechpartner in der Kreisverwaltung ist das Amt für Umwelt, Naturschutz
und ländlicher Raum.
Rev.1.1 2007_03_01